Der gescheckte Spitz, ein extravaganter Weltbürger mit Vergangenheit
Fino - Bild von Georg Stubbs *1724 -1803
Im Jahre 1767 importierte Königin Charlotte, die deutsche Frau von König George dem III die ersten Spitze nach England. Dort wurde der deutsche Spitz Pomeranian genannt, was Bezug nahm auf sein Herkunftsland. Die damaligen Spitze der Königin waren eher groß und wogen zwischen 20 bis 30 Pfund. Somit dürfte es sich bei dem gescheckten Spitz auf dem oberen Bild um einen Großspitz handeln. Sein Name war Fino und es war der Lieblingshund des Prinz of Wales. Der Maler des Bildes , George Stubbs, lebte von 1724 bis 1803.
Kleinspitze Bums + Asta

In den dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts war der gescheckte Kleinspitz auch in Deutschland sehr beliebt. Im Zuchtbuch des VfDS Jahrgang 1932 kann man nachlesen das vor allem Frau Dr. Bein-Bertuch, mit dem Zwinger v.d. Friedensau, eine große Liebhaberin und Züchterin, des gescheckten Kleinspitzes war. Auf dem Foto sieht man Fr. Dr. Bein-Bertuch zusammen mit den Kleinspitzen Bums v.d. Friedensau ZBN. 7307 und Asta v.d. Alb. ZBN. 8862.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es still um dem gescheckten Spitz. Durch neue Zuchtbestimmungen, die 1958 in Kraft traten, wurde es gar unmöglich gescheckten Spitze zu züchten. Dies änderte sich erst wieder mit der Integration des Pomeranian, im Verein für Deutsche Spitze, im Jahr 1974. Es wurden Pomeranian aus den USA und England importiert, sowie verschiede Kleinspitze aus EU Nachbarländern.

Kleinspitze Queen Helena v.d. Arnold´s Eiche + Dämon v. d. Arnold´s Eiche
Auf diesem Weg kam der gescheckter Spitz zurück in sein Heimatland und man findet heute wieder Spitzfreunde und Züchter die sich mit viel Liebe und Enthusiasmus dem gescheckten Spitz widmen.